Kategorie-Archiv: Ernährung

Schlüsselrolle Mitochondrien: Die elementare Bedeutung von Mikronährstoffen und als Ergänzung zur üblichen „schulmedizinischen“ Therapie

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Ralf Kollinger im Labor für Mikronährstoffe unter Berücksichtigung der Biomatrix und aller erforderlichen Herstellungsprozesse in Expertise und Galenik

Herr Dr. Karl-Heinz Deuser/Bad Nauheim (seit über 10 Jahren ständiges Mitglied im Frankfurter Consilium) hat dem Kollinger Telegramm seinen Abstract, zu seinem vergangenen Vortrag in Belek zur Verfügung gestellt, hinsichtlich des kommenden Frankfurter Consilium am 25. November 2015 zum Thema Mitochondrien. Vielleicht dient es der Aufwärmung für jene, die dem Thema Mitochondrien und mitochondriale Medizin noch nicht Nahe genug sind. Eine wunderbare Einführung in das Thema, wofür ich Herrn Dr. Karl-Heinz Deuser (Bad Nauheim) danken will. Lieber Karl-Heinz, das ist eine sehr schöne Geste, wie Du das Frankfurter Consilium auf die kommende Versammlung am 25. 11. einstimmen möchtest. Ich sage DANKE Dir auch im Namen des Frankfurter Consilium. So soll auch Frau Prof. Dr. Brigitte König sich herzlich in unserem Kreis aufgenommen fühlen und ebenso unser Freund Jörg Hentschel!

Mit besten Grüßen und bis Mittwoch im Fankfurter Consilium
Dein/Ihr Ralf Kollinger

 

Dr. med. Karl-Heinz Deuser

Dr. med. Karl-Heinz Deuser

Abstract: Dr. med. Karl-Heinz Deuser aus Bad Nauheim

Die elementare Bedeutung von Mikronährstoffen und als Ergänzung zur üblichen „schulmedizinischen“ Therapie

Lieber Ralf,

der Vortrag soll Grundlagen über die 2 wichtigsten elementaren evolutionären Körperprozesse vermitteln, die unser Überleben bis heute ermöglicht haben.  Was der Natur und uns Menschen ursprünglich zum Schutz diente ist heute der Auslöser vieler  Zivilisationskrankheiten. Neben Erklärung der Mechanismen wird die elementare Bedeutung von Mikronährstoffen bei diesen Prozessen vorgestellt. Die immer weiter aufgehende  Schere zwischen Bedarf und Zufuhr bei veränderten Umwelt- und Lebensbedingungen ist letztlich der Starter und Motor schwerwiegender Erkrankungen.  An Beispielen wird die Notwendigkeit, besser das  „MUSS“,  einer Mikronährstoffsubstitution  bei klassischen schulmedizinischen Therapien (und anderen….) aufgezeigt und wie Sie dieses Wissen ganz einfach  in Ihren Praxisalltag  integrieren können.

Zwei Körperprozesse sind (über-)lebenswichtig:

  1. 1.      Energiegewinnung.

Die Schlüsselrolle spielen dabei die Mitochondrien. 1000-5000 dieser fleißigen 24 Stunden Schichtarbeiter  finden wir in jeder unserer ca. 60 Billionen Körperzellen.  Bei ca. 25-30% Gewichtsanteil unseres Körpergewichtes beträgt  die Gesamtoberfläche ca. 15000 – 16000 m2 (Haut ca. 2m2, Darm ca. 400-500m2). So besteht unser Herzmuskel zu ca. 40 % aus Mitochondrien, unsere  Nervenzellen zu etwa 60% (nach Gröber, „Arzneimittel und Mikronährstoffe“), . Bei dem Abbau der Makronährstoffe Fett, Eiweiß und Kohlehydrate über den Citratzyclus wird letztlich über die Atmungskette in einer Art kontrollierten intramitochondrialen Knallgasreaktion die Hauptenergie unseres Stoffwechsels in Form von ATP gewonnen, ca. 80 kg täglich bei 80 kg Körpergewicht.  Damit dieser Energiestoffwechsel überhaupt stattfinden kann benötigen wir für jeden einzelnen Stoffwechselschritt Mikronährstoffe in Form von Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, vitaminähnlichen Stoffen (z.B. Q10 als Schlüsselsubstanz in der Atmungskette) und essentielle Fettsäuren. Der Wasserstoff für die „Knallgasreaktion“ stammt aus der Nahrung, der Sauerstoff muss in unseren Erythrozyten als hochreaktive, aggressive  Substanz über  ca.  50 000 – 70 000 km  Blut-Transportweg zu den Zellen transportiert werden.  Der äußerst diffizile, komplexe und kontrollierte und sehr störanfällige Verbrennungsvorgang läuft mit Hilfe von Mikronährstoffen über radikalische Zwischenstufen, vor denen die Zelle auch gleichzeitig wiederum durch Mikronährstoffe als Radikalfänger geschützt werden muss. 

  1. 2.      Schutzmechanismus  „Entzündung“

Im Laufe der Evolution musste der Körper lernen, sich gegen Feinde zu wehren. Sowohl bei der Stressreaktion als Schutz gegen große Feinde als auch gegen die verschiedensten Mikroorganismen hat die Natur als Antwort die Aktivierung des Immunsystems in Form einer Entzündungsreaktion gelernt. Über die Aktivierung von NF-Kb im Zellkern und zentralen Nervensystem kommt es zur Ausschüttung diverser Zytokine mit Immunsystemaktivierung. Über die Bildung freier Radikale in unseren Immunzellen versucht das System einen Schutz  aufzubauen und Eindringlinge zu neutralisieren.  Nach getaner Arbeit wird über die immunologisch-neurologisch-humorale Achse die Nebenniere aktiviert und durch Erhöhung der Cortisol Ausschüttung das System wieder heruntergefahren. Übrig gebliebene Radikale werden im Wesentlichen über die Superoxiddismutasen,  die Katalase  und das Gluthationsystem  neutralisiert, sofern ausreichend Mikronährstoffe wie Selen, Zink Kupfer, Mangan Kupfer usw. zur Verfügung stehen.

Störfaktoren der Energieproduktion sind: Fehlen von Makro- und Mikronährstoffen, Unter- oder Fehlversorgung, schlechte Qualität, falsche Verhältnisse. Weiterhin oxidativer Stress mit Mangel an Sauerstoff für die Energiegewinnung und gleichzeitig erhöhtem Anfall von Sauerstoffradikalen, die Mitochondrien und intakte Zellstrukturen schädigen bei gleichzeitigem Mangel an Radikalfängern sprich Antioxidantien. Zusätzlich wird das lebensnotwendige Regulationsgas NO (Stickstoffmonoxid) durch Sauerstoffradikale zum Gift (Peroxinitrit) -mit Schädigung von Zellen, Mitochondrien, Blutwegen, Immunsystem und Gehirn – sog. „Nitrostress“.

Der Körper kennt und kann nur diesen,  nur diesen einen Prozess aus der Evolution auf alles was ihm fremd ist und ihn bedroht! Früher hatten wir „nur“ die Auseinandersetzung mit wilden Tieren, Mikroorganismen usw. Heute haben wir Lifestyle Probleme mit Dauerstress, falscher Ernährung, Rauchen, u.a. Umweltgifte wie Schwermetalle , chemische Gifte, Pestizide, Weichmacher, Luftverschmutzung, Medikamente wie Chemotherapeutika, Cholesterinsenker, Strahlung jeglicher Art wie Nuklear Röntgen und Elektrosmog mit massiver Zunahme in den letzten 50 Jahren. Für nur ca. 6 % von 4000 krebserregenden Substanzen aus unserem Lebensumfeld gibt es ausführlichere Daten. Das heißt im Hintergrund ist das Immunsystem 24 Stunden rund um die Uhr in Form einer „Silent Inflammation“ permanent hochgefahren, was langfristig über Mitochondrien Schäden zu einem Einbrechen der Energieproduktion und Ausbrennen der (Cortisol-)Schutzmechanismen führt.  Zivilisationskrankheiten nehmen trotz modernster Medizin stetig zu, alleine bei Demenz Alzheimer wird eine Zunahme um 110 % bis 2051 prognostiziert. Ca. 50 000 Tote durch Arzneimittelnebenwirkungen bei korrekter Einnahme  -das ist die 4. häufigste Todesursache in Deutschland! (Prof. Fröhlich Universität Hannover  2014)

Beispiele für Silent Inflammation und Erkrankung:
Arteriosklerose  mit Herzinfarkt  und Schlaganfall sind mit  50% immer noch Todesursache Nummer 1 in Deutschland gefolgt von Krebs. Ursache ist  eine chronische Entzündung des Endothels durch über freie Radikale oxidiertes LDL. Demenz, Alzheimer, Parkinson,  Polyneuropathien entstehen durch nachgewiesene Mitochondrien Schädigungen, aber auch durch Mangel an B-Vitaminen. Dadurch erhöht sich auch das hochtoxische Homocystein, was als Verstärker für die obigen Prozesse wirkt.                                                 
Bei Krebserkrankungen sind die Mitochondrien zerstört oder defekt, die Zelle arbeitet mit dem Notstromsystem Gärung über Lactatbildung (Otto von Warburg 1924 Nobelpreis). Weitere Beispiele für chronische Entzündungserkrankungen sind Rheuma, Fibromyalgie, Darmerkrankungen wie M.Crohn und Colitis ulcerosa, chronische Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Psoriasis, chronische Infekte wie EBV, Candida , Borreliose, aber auch CFS und Burnout.  Moderne Wissenschaftler bezeichnen die „Silent Inflammation“ als „DEN Killer unserer heutigen Zivilisationsgesellschaft“.

Eine optimale Mikronährstoffversorgung  sichert die Energiegewinnung über unsere Mitochondrien bei gleichzeitig bestmöglichem Schutz. Orthomolekulare Substitution ist deshalb das Mittel der Wahl, um schon in der Entstehung  Auswirkungen von Entzündungen auf ein Minimum zu reduzieren. Das kann bei Gesunden zur Prophylaxe sein, dann in dem weiten Feld der klassisch schulmedizinisch nicht fassbaren gesundheitlichen Probleme, die oft Jahrzehnte dauern, bis schließlich eine schwere nicht mehr heilbare Erkrankung  manifest wird. Bei fassbarer Erkrankung kann neben der selbstverständlich notwendigen klassischen Therapie Schadensbegrenzung und Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden.                                                                                                                                         

Wie die NVS II von 2008 deutlich zeigt, ist  Deutschland ein Mikronährstoffmangelland.  Zum Beispiel Mangel an Vitamin D bei ca. 90 %, Folsäure bei 80%,  Vitamin C und E bei 40-50% der Bevölkerung, gefolgt vom dem gesamten B-Komplex mit ca. 10-30%. – und das nach den Verzehrempfehlungen der DGE, die nach orthomolekularen Gesichtspunkten meilenweit von einer optimalen Versorgung des Organismus entfernt sind. 

Eine Lifestyle Anamnese und körperliche Untersuchung ist Grundlage jeder Therapie. Die dann bei unklaren unspezifischen Beschwerden wie z.B.  müde,  erschöpft, eingeschränkte Leistungsfähigkeit; Schlafstörungen, häufige Infekte  usw. erhobenen Standardlaborwerte sind meist unauffällig, der Patient wir in die „Psychoecke“ gestellt. Die Bestimmung der „Blockbuster“ wie Q10, Vit. C und D, Carnitin, Alpha-Lipon (m.E. der neue Stern am Mikronährstoffhimmel..), ATP, Oxy + Nitrostress, Homocystein als Basic für die B-Vitamine, dazu  der Mineralstoffe Zink, Selen, Magnesium usw., und der Amino- und Fettsäuren zeigen oft erschreckende Defizite. Untersuchungen  von oxidiertem und reduziertem Glutathion zeigen sehr oft eine deutliche Überforderung dieses zentralen Entgiftungssystemes.

Eine gezielte an Laborergebnissen orientierte  Mikronährstoffsubstitution verbunden mit ein wenig Geduld wirkt oft Wunder und schenkt dankbare Patienten.  Therapeutische  Mikronährstoff- „Blindflüge“ sind unserer Erfahrung nach meist wenig erfolgreich.

Geachtet werden sollte bei der Substitution auf die Reinheit und Galenik der Produkte,  Verzicht auf synthetische Inhaltstoffe (=hohe Marge für den Hersteller bei schlechter Bioverfügbarkeit), Seriosität der Hersteller (Cave dubiose Quellen und Fälschungen)  und jahrzehntelange Erfahrung  des Unternehmens auf diesem Gebiet. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Möglichkeit des Informationsabrufes beim Hersteller sowie regelmäßige  Informationen über neue Studien und Erkenntnisse.

Neben der Diagnostik und Therapiebegleitung ist bei den Patienten eine oft sehr zeitaufwändige Aufklärung,  meist gegen das sog. Mainstreamdenken der Öffentlichkeit, aber  leider auch Kollegen, notwendig.  Das Potential der (begleitenden!)  Mikronährstofftherapie wird heute allgemein noch massiv unterschätzt. Unsere Aufgabe ist es das hier auf dem Kongress erworbene Wissen möglichst vielen Menschen weiterzugeben. 

Vor allem Ihre  sogenannten schulmedizinisch gesunden und trotzdem kranken Patienten werden es Ihnen danken.      

Dr. med. Karl-Heinz Deuser
Bad Nauheim

 

Das Frankfurter Consilium und Ralf Kollinger produzierte den Film zur Vision „Eine virtuelle Klinik“

– Alles soll miteinander verbunden sein – Erst-Therapeuten, Zweit- bzw. begleitende Behandler, Labor, Chirurgie und Apotheke über eine gemeinsame und verschlüsselte Datenbank, inkl. Videokonferenz für anstehende Visiten mit Einblick in Echtzeit auf das Datenblatt inkl. Labor. Hier gilt das Vorbild der Integrativen Medizin mit ihrem holistischen Ansatz

Filmbeitrag:
Der Film – Die virtuelle Klinik – Ein Film von Otto H. Schulz – produziert von Ralf Kollinger

Artikel Ralf Kollinger - KopieDER FILM

Ein Film von Otto H. Schulz und produziert von Ralf Kollinger

Mitwirkende:

Ralf Kollinger

  • Gründer und Moderator des Frankfurter Consilium, Herausgeber des Kollinger Telegramm,

 Prof. Dr. med. habil. Detlev G. S. Thilo-Körner

  • Innere Medizin – Angiologie – Hämostaseologie – Naturheilverfahren – Magen-Darmerkrankungen – Psychosomatik – Umwelt
  • Begründer und Namensgeber “Integrative Medizin” seit den Anfängen der 70er Jahren,
  • 1992 beschrieb Prof. Thilo-Körner erstmalig die „Integrative Medizin“
  • Gründer der internationalen Zeitschrift „Forschende Komplementärmedizin
  • Gründungsmitglied internationale Forschergruppe (8 Nationen) über Wirkungsweisen und Sicherheit in der Phytotherapie
  • Begründer und Vorsitzender ,Arbeitskreis für Studien über Phytotherapie und deren Erforschung

 Prof. Dr. rer. nat. habil. Burkhard Poeggeler

  • 1995 Entdeckung nach Poeggeler: Die Elektronenübertragung wurde von Dr. Poeggeler als entscheidender Mechanismus der Radikalentgiftung entdeckt. Er hat das SI System zur Radikaldetoxifikation mitbegründet – nach Poeggeler –
  • 1992 – 1995: Entdeckung von Melatonin als bioenergetischer Verbindung mit ubiquitärer Verbreitung und Erforschung von Melatonin, Wissenschaftler am University of Texas Health Science Center
  • 1998 – 2004: Professor für Physiologie und Pharmakologie an der University of South Alabama in Mobile

Dr. med. Martin Stöppler

  • Immuntherapie in der Krebsbehandlung, Vitamin B17 – Amygdalin – Laetrile Therapie, GcMAF Immuntherapie

Dr. med. Joachim Mutter

  • Autor „Gesund statt chronisch Krank“ Lass Dich nicht vergiften
  • Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin,
  •  Hygiene, Epidemiologie, Infektiologie,
  • Ambulanz für Umweltmedizin und Uni-Zentrum Naturheilkunde

 Apotheker Peter Domhardt

  • Die Flora Apotheke in Hannover ist in dritter Generation familiengeführtes Traditions-Apothekerhaus,
  • Der international renomierte Krebsarzt Dr. Hans Nieper hatte einen maßgeblichen Anteil bei der Produktion und Etablierung neuer und auch vergessener biologischer Arzneien.

 Alfons Meyer

  • Facharzt für Allgemeinmedizin
  • Dozent im Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin e.V. (ZAEN)

Dr. med. dent .Wolfgang Stute

  • Ganzheitliche Zahnheilkunde
  • Biologische Zahnheilkunde • Naturheilverfahren – Gnathologie • Implatologie • Kieferorthopädie • Parodontologie – Schienentherapie n. Stute bei Regenerativer Krankengymnastik n. Cross -Metallfreier Zahnersatz
  • Erforschung und Behandlung der  stummen chronischen fettig-degenerativen Entzündungen im Kieferknochen (FDOK, „Kieferostitis“, „NICO“)

Univ.-Prof. Mag. Dr. Joachim Greilberger gemeinschaftlich in Forschung mit Prof. Dr. Ralf Herwig

  • Laborwissenschaft, Institut für Laborwissenschaft / Graz – Austria – Erforschung Oxidativer Stress

 Lothar Hirneise

  • Bestseller Autor, Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe
  • 1. Vorsitzender und Präsident der Organisation Krebs 21 , Onkologie im 21. Jahrhundert

 Martina Kondritz

  • Schulungsleiterin der ECT in Deutschland
  • Wie ein Blitzschlag die Medizin veränderte
  • Electro Cancer Therapie nach Dr. Rudolf Pekar

 Dr. med. Peter Wolf

  • Hyperthermie Zentrum Hannover – Experte in der Tumortherapie

 Diplom Biologin Lidia Wincek

  • Photodynamische Therapie –  Laser mit Chlorophyll in der Tumortherapie

 

Ätherische Öle hemmen Krebs

LOGO ROVONINÄtherische Öle duften nicht nur gut – sie können auch positive Effekte auf die Gesundheit haben.

Einen hochkarätigen Beitrag findest Du hier: LINK zu Ätherischen Ölen und Ihre Wirksamkeit

…und hier nachfolgend ein Beitrag von Sandra Göbel/Ruhr-Universität Bochum

Geruchs-Rezeptor als Schaltstelle

Ätherischer Öle können das Wachstum verschiedener Krebszellen hemmen. Wie genau sie das tun, haben Bochumer Forscher um Prof. Dr. Hanns Hatt jetzt an Leberkrebszellen untersucht. Wie die Wissenschaftler feststellten, spielt dabei ein Duft-Rezeptor eine entscheidende Rolle.

Duft-Rezeptoren in der Leber

Ätherische Öle kommen in vielen Pflanzen vor. Terpene, die Hauptbestandteile der Öle, schützen die Pflanze vor Bakterien, Viren und Pilzen. Seit einiger Zeit ist bekannt, dass Terpene auch verschiedene Krebszellen am Wachsen hindern können, darunter Leberkrebs. Was genau dabei passiert, war bislang unklar. Forscher der Ruhr-Universität Bochum wiesen nun nach, dass der Duft-Rezeptor OR1A2 die entscheidende Schaltstelle ist. Denn Duft-Rezeptoren kommen nicht nur in der Nase vor, sondern auch in anderen menschlichen Geweben, unter anderem in der Leber.

Terpene hemmen Zellwachstum

Die Bochumer Forscher entwickelten ein Zellmodell für das hepatozelluläre Karzinom, einen bösartigen Lebertumor. Er ist weltweit die dritthäufigste tumorbedingte Todesursache. Die Wissenschaftler gaben den Krebszellen elf verschiedenen Terpenen bei. Zwei der getesteten Terpene aktivierten den Geruchs-Rezeptor OR1A2 in den Leberzellen und stießen dadurch eine Zell-Reaktion an: Die Krebszellen verwerteten Kalzium aus dem Blut nun nicht mehr für ihr Zellwachstum, sondern sammelten das Kalzium in ihrem Inneren an. Dadurch verlangsamte sich das Wachstum der Zellen. Dr. Hanns Hatt fasst zusammen: „Diese Ergebnisse stellen ein weiteres Beispiel für die Bedeutung der Duftrezeptoren außerhalb der Nase dar und geben Hoffnung, für die Krebstherapie neue Medikamente mit geringeren Nebenwirkungen entwickeln zu können.“ Der Duftrezeptor OR1A2 könnte künftig als Ziel für Diagnostik und Therapie des Leberkrebses dienen, hoffen die Forscher.

Quelle 20 Jan 2015 | Von: Sandra Göbel/Ruhr-Universität Bochum

Ganzheitliche Zahnmedizin im Frankfurter Consilium

DAS ZAHN-ORGAN SCHEMA

Das Bild zeigt das Prinzip der ganzheitlichen Zahnmedizin. Jeder Zahn wirkt auf bestimmte Organe ein. An jedem Zahn hängt auch immer ein GANZER Mensch. Verstehe die Zahnorgan-Verbindungen. Das wird in der konventionellen Zahnmedizin nicht gelehrt, auch das gehört leider nicht zum Studium.

Zahn-Organ Schema (2)

Grundsätzliches

Was sind ganzheitlich arbeitende Zahnärzte? Ganzheitliche Zahnärzte gibt es selten in Deutschland. Was sollen Sie als Patient darunter verstehen und welche Vorteile haben sie davon? Die Erkrankung eines Zahnes ist per se niemals nur die Schädigung an der Hartsubstanz des Zahnes, sondern eine Erkrankung des gesamten Systems Mensch, denn an jedem Zahn hängt immer auch ein ganzer Mensch.

Ralf Kollinger & Dr. med. dent. Dirk Schreckenbach, Homburg-Saar

Ralf Kollinger & Dr. med. dent. Dirk Schreckenbach, Homburg-Saar

Der Mensch ist ein hochkomplexes biologisches System, das auf Veränderungen im Mundraum und an den Zähnen mit Auswirkungen auf alle anderen Körpersysteme und der Psyche reagiert. Umgekehrt hinterlassen chronische Erkrankungen an anderen Systemen des Körpers und der Psyche auch ihre Spuren im Mundraum und an den Zähnen.

Physikalisch betrachtet reagiert das selbstregulierende System Mensch auf die verschiedensten Reize. Diese Reize können sowohl materiell (zum Beispiel Zahnersatz- oder Füllungsmaterialien), wie auch informativ sein (starker psychoemotionaler Stress). Neben der herkömmlichen universitären Zahnarztausbildung haben sich Ganzheitliche Zahnärzte deshalb in eigener Verantwortung weiter gebildet, um diesen Aspekten Rechnung zu tragen, da das Studium der Zahnheilkunde dieses leider nicht vermittelt. Um die Bandbreite des Systems Mensch noch intensiver zu erfassen und mitbehandeln zu können, habe ich deshalb vor vielen Jahren zusätzlich die Überprüfung zum Heilpraktiker abgelegt. Dabei lege ich größtmöglichen Wert auf eine schonende Behandlungsweise und weitgehende Erhaltung der vorhandenen Zahnsubstanz, – sofern dies dem ganzheitlichen Aspekt nicht im Wege steht. Dr.med.dent. Dirk Schreckenbach – Karlstraße 2 – 66424 Homburg/Saar

Weiter:

Zähne und Organbezüge: Zahn-Herdschema

Wichtiger Hinweis:
Um zur Tabelle zu gelangen müssen Sie hier klicken

Die einzelnen Zahnzahlen in der Tabelle können Sie anklicken, um jeweils ein PDF- Dokument mit weiteren Informationen zu öffnen. Es handelt sich hier um “Erfahrungs-heilkunde”,- aus Generationen von ganzheitlich orientierten Zahn-/Ärzten zusammen-getragen. Aus der Sicht der deutschen Rechtsprechung entbehren diese Erfahrungen jedoch jeglicher medizinisch – juristischen Verifizierbarkeit. Die Erfahrungsmedizin gehört nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin.Zahn Burk und Stute

Erstellt durch;
Dr. med. dent. Wolfgang Burk, Privatpraxis für Ganzheitliche Zahnheilkunde
und dem Zahnarzt Dr. Wolfgang Stute, Privatpraxis für Ganzheitlche Zahnheilkunde

 

 

Dr. med. dent. Johann Lechner
Dr. med. dent. Johann Lechner

Lieber Herr Kollinger,

zum Thema „Zahnstörfelder und Systemerkrankungen“ sind bislang mehrere Publikationen von Dr. Lechner und den Koautoren Maier W. und Dr. von Baehr von internationalen medizinischen Fachzeitschriften angenommen worden. Durchgehendes Thema dieser Publikationsreihe ist Erforschung der  stummen chronischen fettig-degenerativen Entzündungen im Kieferknochen (FDOK, auch genannt „Kieferostitis“, „NICO“), wobei als pathogenetisches Schlüsselelement das Chemokin RANTES/CCL5 in bis zu 60-facher Überexpression auftritt. RANTES/CCL5 ist für viele Systemerkrankungen – Rheuma, Brustkrebs, Hashimoto, Melanome, Multiple Sklerose, ALS etc. – mitverantwortlich. Unsere  erstmalige labortechnische Aufdeckung dieses Entzündungsbotenstoffs im Kieferknochen ist der widerspruchsfreie Nachweis einer ganzheitlich-systemischen Signalwirkung aus dem Kieferbereich  mit modernen immunologischen Methoden. Da diese Beiträge “peer reviewed”, von mehreren Experten revidiert und wegen ihrer akademischen Sorgfalt in die medizinische Bibliothek PubMed bzw. ScienceDirect (Elsevier) aufgenommen wurden, sind diese Beiträge als anerkannte Wissenschaft und naturwissenschaftlich unbestrittener Bestandteil des medizinischen Fortschritts zu betrachten.

Die Auflistung erfolgt chronologisch; angegeben ist immer der Link zu dem entsprechenden Journal, gefolgt vom Link in PubMed.

  1. 1.       Juni 2010: European Journal of Integrative Medicine “Immune messengers in Neuralgia Inducing Cavitational Osteonecrosis (NICO) in jaw bone and systemic interference”. http://dx.doi..org/10.1016/j.eujim.2010.03.004

Schwerpunkt und Schlussfolgerung: Pilotstudie mit 6 Fällen mit Aufdeckung von RANTES und FGF-2 aus 27 untersuchten Zytokinen als singulär extrem überexprimierte Entzündungs-Botenstoffe in chronisch fettig-degenerativ verändertem Kieferknochen (FDOK/“NICO“/Kieferostits). Kostenpflichtiger Download in ScienceDirect (Elsevier) unter: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382010000260

  1. 2.       April 2013: International Journal of General Medicine: „RANTES and fibroblast growth factor 2 in jawbone cavitations triggers for systemic disease“

Kostenfreier Download: http://www.dovepress.com/articles.php?article_id=12842.

Schwerpunkt und Schlussfolgerung: RANTES und FGF-2 in FDOK als Beförderer vieler immunologischer und neurodegenerativer Systemerkrankungen (Rheuma, Tumore, Hashimoto, MS/ALS) bei extremer Überexpression im Kieferknochen. Unter „Metrics“ am oberen Bildrand der Journal-Website ist Zahl der Abrufe zu studieren: Bis Sept. 2014 über 33.000 Ansichten.

Link in PubMed :http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23637551

  1. 3.       Januar 2013: Deutsche Zeitschrift für Onkologie: „Hyperaktivierte Signaltransduktionskaskaden des Chemokins RANTES/CCL5 in Osteopathien des Kieferknochens bei Mammakarzinom – Ein Fallbericht“

Kostenpflichtiger Download: http://dx.doi.org/10.1055/s-0033-1334404

Schwerpunkt und Schlussfolgerung:  Fallbeschreibung: Extrem überexprimiertes RANTES in einer  FDOK Probe einer Brustkrebspatientin mit Metastasen des Tumors im Kieferknochen. Kann RANTES eine Mitursache von Entstehung und Metastasierung von Brustkrebs sein? (Deutsch)

  1. 4.                  Mai 2014: Journal of Breast Cancer: Basic and Clinical Research:Hyperactivated Signaling Pathways of Chemokine RANTES/CCL5 in Osteopathies of Jawbone in Breast Cancer Patients—Case Report and Research”.

Kostenfreier Download: http://la-press.com/article.php?article_id=4214

Schwerpunkt und Schlussfolgerung: Fallbeschreibung: Extrem überexprimiertes RANTES in einer  FDOK Probe einer Brustkrebspatientin mit Metastasen des Tumors im Kieferknochen. Kann RANTES eine Mitursache von Entstehung und Metastasierung von Brustkrebs sein? (Englisch). Operative Entfernung der FDOK kann RANTES Expression vermindern und zur Behandlung von entzündlichen Systemerkrankungen angewendet werden. Unter „Article Metrics“ am unteren Bildrand der Journal-Website ist Zahl der Abrufe und deren weltweite Verteilung zu sehen: Bis Sept. 2014 über 1.800 Ansichten.

Link in PubMed: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24899812

  1. 5.                  August 2014: Clinical, Cosmetic and Investigational Dentistry: “Validation of dental X-ray by cytokine RANTES – comparison of X-ray findings with cytokine overexpression in jawbone”.

Kostenfreier Download: http://www.dovepress.com/articles.php?article_id=18049.

Link in PubMed: http://www.ncbi.nlm..nih.gov/pubmed/25170282

Schwerpunkt und Schlussfolgerung: Fettige Degeneration im Kiefer (FDOK) als Quelle von RANTES ist nicht mit herkömmlichen Röntgenbildern/OPGs zu erkennen. Komplementär ist eine Ultraschallmessung der Knochendichte (transalveoläre Ultraschallmessung TAU) zur Diagnose der FDOK anzuwenden.

Ich freue mich sehr über Ihr geschätztes Interesse und verbleibe mit bestem Gruß

aus München

Ihr J. Lechner

Praxisklink Ganzheitliche Zahnheilkunde, Dr. Dr. (PhD-UCN) Johann Lechner

Hüten Sie sich vor toten Zähnen:

Tierversuche haben ergeben, dass dieser Gehirnnerv nach Abtötung seines letzten Segments, des Zahnnervs bei einer Wurzelbehandlung, bereits nach zwei Wochen degenerative Erscheinungen in seinem Ursprungskern zeigt. Aber gerade dieser Gehirnkern ist für die Verschaltung und Koordination eingehender Nervenimpulse verantwortlich.  Eine neuere Studie verfolgte in den Blutkreislauf freigesetzte Bakterien und Pilze aus dem Wurzelkanal während und nach Wurzelbehandlungen. Dazu wurden von den Patienten Blutproben genommen, und zwar während und 10 Minuten nach der Wurzelbehandlung. Alle Wurzelkanäle enthielten Bakterien, die auch im Blut nachgewiesen werden konnten. Das Hauptproblem wurde offensichtlich: Die Sterilität eines Wurzelkanals kann niemals erreicht werden, wie der Zahnarzt Dr. Weston Price bereits vor 90 Jahren feststellte.

In 1989 wurden weitere Studien veröffentlicht, in denen der Zusammenhang zwischen entzündlichen Zahnbetterkrankungen und Gehirnschlag beobachtet wurde. 1992 zeigte eine Studie der Universitäten Halle und Aachen bei unfruchtbaren männlichen Patienten, dass sich in 70% der Fälle Bakterien im Sperma befanden. Davon reagierten 23% dieser Bakterien resistent gegenüber Antibiotika.  Weiterhin stellte die Studie fest, dass in den o.g. Fällen Bakterienstämme aus dem Mund der Patienten mit denen im Sperma identisch waren. Nach der Zahnbehandlung hatten diese Patienten bakterienfreies Sperma mit verbesserter Mobilität und Anzahl der Spermien.

Toxine aus wurzelgefüllten toten Zähnen bestehen aus Methyl-Merkaptan, einem gesundheitsschädlichen Gift. Sind nun zudem noch Amalgamfüllungen im Mund des Patienten, wirkt die Affinität von Methyl-Merkaptan zu Quecksilber, das zu 50% im Amalgam enthalten ist. Daraus entsteht dann Dimethyl-Quecksilber, eines der stärksten Neurotoxine. Bereits eine Dosis von unter 0,1 ml ist tödlich! Zudem durchdringt Dimethyl-Quecksilber die Blut-Hirn-Schranke und reichert sich im menschlichen Gewebe an. Man sollte also niemals wurzelgefüllte Zähne und Amalgamfüllungen gleichzeitig im Mund haben.

 

 

Von Eiweißmangel bis Eiweißmast: Wie viel Protein ist sinnvoll und welches? Der Forscher Dr. med. Ludwig Manfred Jacob im Gespräch mit Ralf Kollinger

v.l. Die Ernährungsmedizinerin Frau Dr. med. Petra Bracht , der Forscher Dr. med. Ludwig Manfred Jacob und Ralf Kollinger

v.l. Die Ernährungsmedizinerin Frau Dr. med. Petra Bracht , der Forscher Dr. med. Ludwig Manfred Jacob und Ralf Kollinger

Die offizielle Zufuhrempfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für Protein lautet 0,8 g pro kg mageres Körpergewicht. Bei einem Gewicht von 60 kg entspricht dies 48 g Protein pro Tag, bei 80 kg 64 g Protein. Die mittlere Proteinaufnahme in Deutschland beträgt laut Nationaler Verzehrsstudie II für Frauen 64 g/Tag und für Männer 85 g/Tag (MRI, 2008) und liegt somit deutlich über der Empfehlung. Jedoch nehmen auch etwa 11 % der Männer und 15 % der Frauen weniger als die täglich empfohlene Menge an Protein auf. Hierbei sind vermehrt Senioren ab 65 Jahren und junge Frauen zwischen 14 und 24 Jahren betroffen. Ein Proteinmangel ist die Angst vieler Verbraucher. Ist diese Angst begründet? Wer ist wirklich mangelgefährdet? Und was ist die beste Proteinquelle?
In einer aktuellen Studie wurden die Ernährungsgewohnheiten von 6381 Personen ab einem Alter von 50 Jahren erfasst. Innerhalb eines Zeitraums von 18 Jahren nach Studienbeginn wurde überprüft, wie sich die Proteinaufnahme der Studienteilnehmer auf deren Mortalitätsrisiko auswirkte. Die Ergebnisse zeigen, dass eine hohe Proteinzufuhr (ab 20 % der täglichen Energiezufuhr) im Alter zwischen 50 und 65 Jahren mit einer um 75 % erhöhten Gesamtmortalität und einer 4-fach erhöhten Krebsmortalität assoziiert war im Vergleich zu der Gruppe, die maximal 10 % der täglichen Energie in Form von Protein aufnahm. Diese Effekte traten nicht oder nur stark vermindert auf, wenn es sich dabei um pflanzliches Protein handelte. Bei Personen, die älter als 65 Jahre waren, ging eine erhöhte Proteinzufuhr hingegen mit einem reduzierten Risiko der Gesamt- und Krebsmortalität einher. Lediglich die Diabetesmortalität war über alle Altersgruppen hinweg bei der Gruppe mit hoher Proteinaufnahme um das 5-Fache erhöht (Levine et al., 2014). Worin könnten die Ursachen für diese Studienergebnisse liegen?

Allgemeiner Gesundheitszustand im Alter als Confounder
Während im mittleren Lebensalter die Ernährungsweise auf einer bewussten Entscheidung beruht, kann ein schlechterer Gesundheitszustand bei Personen über 65 Jahren die Nahrungsmittelauswahl bestimmen und auf Studienergebnisse als starker Confounder wirken. Wer alt und kränklich ist löffelt öfter Brei, denn zum Kauen eines Steaks braucht man gute Zähne und Appetit – bekanntlich geht bei vielen Erkrankungen die Lust auf Fleisch und schwer verdauliche, proteinreiche Mahlzeiten zurück. Es bleibt demnach zu klären, ob die höhere Proteinversorgung im Alter mit einem besseren Gesundheitszustand einhergeht oder ob umgekehrt die Proteinversorgung durch einen schlechteren Gesundheitszustand reduziert wird. Die mögliche Schlussfolgerung aus der Studie, ältere Menschen sollten generell mehr Protein essen, ist demnach mit Vorsicht aufzufassen. Richtig ist, dass Personen über 70 Jahre ausreichend Protein (ca. 0,8 g bis 1 g pro kg Körpergewicht) aufnehmen und auch durch regelmäßige Bewegung einem Muskel- und Knochenabbau vorbeugen sollten.

Weiter zum gesamten Artikel: Von Eiweißmangel bis Eiweißmast im Gespräch mit Ralf Kollinger, der Forscher Dr. med. Ludwig Jacob 03062014

MILCH ist schlechter als ihr Ruf: Alles Märchen !?!

MÄRCHENSTUNDE

MÄRCHENSTUNDE

MILCH ist schlechter als ihr Ruf: Alles Märchen !?! – Als man uns erzählte, Milch ist gesund, hatten wir es alle geglaubt! Wenn Industrie und Mainstream Meinung machen, dann gibt es immer unabhängige Wissenschaftler, die der Sache auf den Grund gehen. Tote Milch – kaputte Enzyme – Kaseine – fatales Milcheiweiß – usw. usw. usw. Milch macht sauer und entzieht dem Körper das Kalzium! usw. usw. usw. lesen Sie selbst die folgenden Artikel.

Milch – neueste Erkenntnisse von Dr. med. Petra Bracht für Ralf Kollinger

Milch ist noch schlechter als ihr Ruf – Prof. Melnik Bodo – Gegendarstellung zum Interview von Frederik Jötten mit Prof. Gerhard Rechkemmer

Prof. Dr. Melnik Milch – Muttermilch und der Enzymkomplex mTORC1-versus künstliche Säuglingsnahrung

Akte Milch Lebensmittellüge Milch

Neue Studie zu Milch und Krebs Paper 01 06 2014

Kollinger Telegramm: Diagnose Krebs: Vorsicht, konventioneller Hausarzt – …Der Spagat zum Wohle des Patienten? …über Ratgeber und medizinische Betreuer…

Ralf Kollinger Krebskongress 2012

Ralf Kollinger Krebskongress 2012

Es macht mich wütend und traurig wenn ich Dankesbriefe in den Todesanzeigen lesen wie „Wir danken unserem Hausarzt … für die Unterstützung und medizinische Betreuung während des Kampfes …“

Hier stellt sich für mich die Frage: Welche Rolle spielte der Hausarzt von Beginn an? In wieweit zeichnet er verantwortlich für diesen schweren Ausgang?

Der Hausarzt, zweifelsohne ein guter Mensch, ein guter Mann. Von jeher war er für die Familie da, der Mutter, dem Vater, auch dem Opa hatte er schon geholfen, als dieser noch jung war. Die Nähe zum Hausarzt ist wichtig und gut. NUR, bei der Diagnose Krebs ist alles anders. Er weiß von diesen Dingen nichts, weder vom Tumorstoffwechsel, noch kann er erklären in wie weit die Nebenwirkungen in Schach zu halten sind und was die systemische Chemotherapie auf zellulärer Ebene für Schäden anrichtet. Mit bedauernswerter Mine steht er am Bett des Betroffenen mit Schmerzmitteln oder Mitteln gegen Erbrechen, um Nebenwirkungen der Chemotherapie zu korrigieren. Schlimmste Symptome korrigieren durch aggressive Chemikalien, anstatt von Beginn an regulativ einzugreifen. Die Symptomkiller beeinflussen den regulativen Stoffwechsel derart, dass weitere Schädigungen kaum zu verhindern sind, so aber den Tumor in einen progredienten Zustand versetzen können. Bei der Frage – “Was sollte man denn jetzt essen?“ – scheitern fast alle Hausärzte schon an dieser ersten Hürde. Die 2. Hürde liegt bei den Infusionsprotokollen sowie Nährstoff- und Entgiftungstherapien. Selbst hier gibt es zu oft keine Anstrengungen im Krankenhaus nach dem Rechten zu sehen. Weitere Defizite zeigen sich in der erweiterten Immun- und Umweltdiagnostik, hier stehen weitestgehend Standards zur Verfügung, denn auch hier fehlen die Kenntnisse der physiologischen Zusammenhänge, sowie Wissenslücken zu den spezifischen Interpretationen. Wer sich einmischt, zu schnell ins Krankenhaus überweist, sollte auch die Verantwortung tragen, aber hier soll einzig und alleine die Krebserkrankung als Schuldner entlarvt werden. Ergänzend dürfen sie gerne meine Kolumne lesen zu „Z“ wie zweite Meinung !

Die Diagnose vom Hausarzt erhalten: Die wenigsten Hausärzte werden Ihnen mitteilen, dass sie vom Tumorgeschehen nichts verstehen, vielmehr brüstet man sich lieber mit der Nähe zu Krankenhäusern und Universitätskliniken, dass man mit Professoren fast auf Du und Du ist. Dass man private Telefonnummern hat und eigentlich zum inneren Kreis gehört, ja das man fast Ehrenmitglied eines Tumorboards ist, ja eigentlich schon fast dazu gehört und den direkten Kontakt hat. Das schafft Vertrauen, denn der Hausarzt war von jeher in medizinischen Angelegenheiten der vertraute Ansprechpartner. NUR, bei der Diagnose Krebs ist alles anders. Die Nähe zum Klinikum bedeutet garnichts, ausser, dass sie vielleicht schneller als sonst eine wirklich gefährliche systemische Chemotherapie erhalten und von ihm nicht einmal ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden, wie es ein guter biologisch arbeitender Krebsarzt macht. Hier stellt sich die Frage; Wer leitete die Katastrophe ein? Der Hausarzt, oder das Klinikum? Werden sie von ihm komplementär-medizinisch und mit biologisch-regulativer Medizin versorgt? Den Anspruch haben sie. Wie gut ist ihr Hausarzt mit biologisch arbeitenden Therapeuten vernetzt? Ist Ihr Hausarzt bemüht zu vermitteln?

Der konventionell- schulmedizinisch- ausgebildete Hausarzt, ohne Kenntnisse der Komplementär- und Regulationsmedizin,  – ein Wissender um die Krebserkrankung? Weit gefehlt! Er versteht offengesagt von dieser Erkrankung garnichts oder besser gesagt, soviel wie Sie. Das ist die Wahrheit, jedenfalls trifft das auf die meisten Hausärzte zu. In meinen fast 15 Jahren Krebstherapie – Recherchen, darf ich das sagen.

Auf welche Daten beziehen sich diese Ärzte, wenn Sie ihre Empfehlungen abgeben, um den Patient so schnell wie möglich und unbedingt einer systemischen Chemotherapie zu unterziehen? Ich kann es mir nicht erklären, denn es gibt nicht wirklich aussagekräftige Zahlen, die für eine erfolgreiche systemische Chemotherapie sprechen, jedenfalls bei den meisten Tumorerkrankungen macht eine Chemotherapie keinen Sinn, dennoch verhindert ihr Hausarzt das nicht, nein, er treibt Sie in die Mühlen, um dann zum Schluss mit bedauernswerter Mine, mit Schmerzmitteln, Opiate und Antibrechmitteln am Bett zu stehen. Bleiben sie kritisch, denn Sie wissen nicht, dass die meisten Hausärzte bei der Krebserkrankung unwissend sind, selbst der Hausarzt überschätzt sich nur zu oft und vermittelt sich selbst als angeblichen Experten und Studienkenner. Aber um zurück zu kommen auf die Frage, worauf sich die Ärzte eigentlich beziehen, wenn sie ihre Empfehlungen einer systemischen Chemotherapie oder Bestrahlung weiter geben? Ich sage es Ihnen, ich habe keine Ahnung! Beispiel: Schauen Sie sich den erst jüngst erschienen Artikel vom 13 Juni 2014 in der größten Volkszeitung Deutschlands an, die BILD auf Seite 7 –  Kleine Anmerkung von mir: Geld verdirbt wohl doch nicht den Charakter, Geld macht wohl ehrlich, jedenfalls in diesem Fall (15. Millionen winken und der Karriereschub ist sicher): Zitat: Prof. Dirk Jäger vom NCT dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen, gemeinsam mit Prof. Otmar Wiestler, Vorstand des DKFZ. ZITAT: „Eine Chemotherapie ist weiterhin eine wichtige Waffe, aber sie wirkt nicht bei jedem. Wir behandeln beispielsweise Darmkrebspatienten nach der Operation mit einer zusätzlichen Chemo, um das Rückfallrisiko zu senken. Diese Therapie nutzt aber nur 15 % der Patienten. Das heißt: 85 % leiden an teils gravierenden Nebenwirkungen, profitieren aber nicht von der Chemo.“ LINK ZUR VERÖFFENTLICHUNG

Beispielsweise heißt es in diesem Zitat. Also ein Darmkrebsbeispiel, eine Tumorart von Vielen, bei der eine Chemotherapie nicht wirkt! Nun soll eine Software Aufschluß bringen um zu differenzieren im Bereich der Gensequenzen. Auch hier wird die Zeit den Nutzen zeigen. Denn die Konsequenz einer Diagnostik beinhaltet immer auch die anschließende Therapie und hier sind die konventionellen Mittel recht hager, um nicht zu sagen, hier ist man regelrecht unbewaffnet, um bei den Worten von Prof. Dirk Jäger zu bleiben. Was bitte schön haben sie denn zur Verfügung meine Damen und Herren? Die orthodoxe Medizinrichtung mit ihren Lei(D)linien und Goldstandard wird sich mit dem Gedanken anfreunden müssen, sich der Komplementärmedizin, schneller als von ihr gewollt, anzunähern.

Ich gehe davon aus, dass die 15% schön gerechnet sind, dennoch reichen bei Weitem die 85% Therapieversager mit tödlichem Ausagang. Was geschah all die Jahre zuvor? Sie wissen nicht was sie tun! Man weiß um diese Erfolglosikeit schon sehr sehr lange. Die Erklärung, dass eine systemische Chemotherapie das Rezidivrisiko, also das Wiederkommen, verhindern soll ist ebenso widerlegt, denn das Fred Hutchinson Cancer Institut in Seattle hat dies schon in einigen Artikeln versucht zu erklären (Chemotherapie wirkt kontraproduktiv), und meinen zu Grunde liegenden Recherchen zu folgen sind eben gerade die systemischen Chemotherapien und zum größten Teil auch unnützen Betrahlungen die Folge für das ausbrechen neuer Metastasen aber wir hören von solchen wichtigen und desaströsen Informationen und Ergebnissen nichts. Ihr Hausarzt, der fast ausschließlich von seinem Pharmareferent informiert wird, auch nicht, ebenso von seinen angeblich guten Beziehungen zu Krankenhäusern, Universitätskliniken u.a., wird er auch nichts erfahren. Der Professor in der Uni freut sich über jeden Patient den er mit angeblich besseren Mitteln behandeln darf, er bekommt für die für Beobachtungsstudien Geld von der Industrie, auch freut er sich über Probanten für neue Mittel zu neuen Studien, auch hierfür bekommt er Geld. Neue Studien, auch gerne hoffnungsvolle und vielversprechende Studie bezeichnet, stellt den Patient mit Versuchsmäusen oder Ratten gleich, denn eine Studie besagt nichts anderes als „Wir haben hier noch keine Datenlage“ dafür brauchen wir Patienten, dafür bezahlt die Industrie und Sie lieber Patient freuen sich, dass Sie dabei sein dürfen. Hier besteht ein regelrechter HYPE an Glaubensmedizin und Pseudowissenschaften. Ethisch betrachtet gilt der Patient als Versuchstier für jedes angeblich neue Chemomittel. Es gibt seit Jahren keine Neuen-, ausser, dass die alten Chemomittel miteinander kombiniert werden und nur Chemo mit Chemo verglichen wird, oder Chemotherapie mit Bestrahlung. Die Patienten fallen wie die Lemminge der Wissenschaft zum Opfer, unter dem Mantel der leitliniengerechten Behandlung und dem Goldstandard. Der Hausarzt wird zum Handlanger der Industrie, zum Patientenvermittler an die Universitäten. Einige Hausärzte sind sich darüber im Klaren andere nicht. Zusammenarbeit und positiv auffallen bei Pharma, Industrie und Uni. Ein fleißiger und pharmahöriger Hausarzt darf auch auf Karriere hoffen, denn Einladungen zu Pharmavorträgen, die gut bezahlt werden winken immer. Einige brüsten sich mit ihren guten Beziehungen zur Industrie und welche Aufmerksamkeit man doch hat. Wie gesagt, nicht alle Hausärzte, aber VIELE. Erfragen und Hinterfragen SIE als Patient oder Angehöriger seine Kenntnisse. Schauen sie genau hin!!! Zu Ihrer Therapiefreiheit gibt es ein sehr gutes Manifest von dem Krebsarzt Arno Thaller mit dem Satz: „Unter Verweis auf fragwürdige Studien, die in der Praxis unmöglich nach zu machen sind und nur die Wirkung aber nicht die Nebenwirkungen in Betracht ziehen, wird der Patient nicht selten zu einer Chemotherapie verurteilt, die seine Leiden nur verlängern und vergrößern“. (et. al. Thaller 2012 Das Kölner Mainfest)

Die meisten studiengläubigen Hausärzte sind dem System ebenfalls zum Opfer gefallen, einige wissen es und machen die Augen zu, die anderen laufen ahnungslos und blind hinterher. Der kassenärztliche Hausarzt, der so oder so nur ein beschränktes Budget zur Verfügung hat, mal abgesehen von den wenigen Minuten Sprechzeit, fürchtet nicht nur um seinen Ruf in der Gemeinde, denn man ist ja mit JEDEM gut, er will sogar den Patient gleichermaßen sofort und umgehend auch aus Budget-Gründen in die Klinik abgeben, ohne viele Worte zu machen und von -„Ich habe eigentlich keine Ahnung von Krebserkrankungen“- keine Spur der Ansage! Es liegt am System zum Einen und am Charakter des einzelnen Mediziner (es gibt leider immer weniger Ärzte, dafür immer mehr Mediziner) zum anderen. Ich denke nicht das ein Hausarzt diese Studien mit Ihnen bespricht, Folgend- Chemotherapie nützt zu 2% und hier das Original in English und weiter Krebs Giftkur ohne Nutzen Bitte lassen Sie sich nicht erzählen, dass diese Aussagen lange widerlegt wurden, das wäre eine Lüge.

Mich macht es wütend wenn ich sehe, wie sehr sich hier Unwissende, ja zum Teil überhebliche Hausärzte einmischen, sich als onkologischer Berater aufführen und Einfluss nehmen, zum Teil auf die ganze Familie. Dann wird auch noch ehrlich und aufrichtig von den Angehörigen gedankt. Hier scheinen mir die Hinterbliebenen fast naiv, so traurig es ist und ich bin traurig, denn auch meine Familie ist diesen Ratgebern zum Opfer gefallen, dass man sich zum Schluß und in der Endphase aus der Verantwortung ziehen wollte mit dem Satz – „Na ja, ich habe eigentlich keine Ahnung von Krebs und malignen onkologischen Erkrankungen“ Rückblickend waren es die Opiate, Schmerzmittel und Antibrechmittel die sie zur Hand hatten und sonst nichts.

Der Hausarzt, zweifelsohne ein guter Mann. Nur, bei der Diagnose Krebs ist alles anders.

Immer wieder gerne verweise ich zum Thema Hausarzt auf das Mainfest „Das körpereigene Immunsystem und die Pharmaindustrie“
von Dr. R. Erich Klempke.
Der Biochemiker Dr. Klempke schreibt: Einer der Entdecker des genetischen Codes, Prof. James Dewey Watson (Nobelpreis 1962) sagte anlässlich des Krebskongresses in San Deigo 1964: „Ärzte verstehen nichts von Krebs und werden es auch nie lernen, da sie in Chemie zu ungebildet sind!” Wenn Ihnen ein Arzt nach der Diagnose Krebs sagen sollte, daß er Sie nun mit Chemotherapie behandeln muß, weil Sie sonst sterben müssten, sollten Sie höflich aber bestimmt Reißaus nehmen und ihm zum Abschied sagen, daß Sie diese Morddrohung soeben überhört haben. Manifest: Dr. R.-Erich Klemke, Ph.D. Biochemist Das körpereigene Immunsystem und die Pharmaindustrie

mit freundlichem Gruß

Ralf Kollinger

Viele Krebserkrankungen sind überdiagnostiziert

cancer-treatment…immer und immer wieder zeigt es sich, das die konventionelle Medizinrichtung verantwortlich ist für den prämortalen Zustand ihrer Schutzbefohlenen. Das Dogma der konventionellen und einseitigen Behandlungsstrategien muss ein Ende haben!!!

Die Weißkittel müssen umdenken!!!

Weiter zur Originalveröffentlichung

Künstliche Säuglingsnahrung – Ursache für Zivilisationserkrankungen?

Künstliche Säuglingsnahrung – Ursache für Zivilisationserkrankungen?

Muttermilch, die natürliche Säuglingsnahrung wird unterschiedlich eingeschätzt. Für die einen ist sie das Optimum, für die anderen fast schon ein Giftcocktail, der unbedingt durch künstliche Nahrung ersetzt werden sollte. Kombiniert mit der Sorge das Stillen die Form der weiblichen Brüste zu ihrem Nachteil verändert, führte das dazu, dass die meisten Mütter heute – wenn überhaupt – nur kurz stillen und früh auf künstliche Babynahrung auf Kuhmilchbasis umsteigen.

Die Ernährungsmedizinerin Dr. med. Petra Bracht / Bad Homburg mit Ralf Kollinger im Frankfurter Consilium

Die Ernährungsmedizinerin Dr. med. Petra Bracht / Bad Homburg mit Ralf Kollinger im Frankfurter Consilium

Die wissenschaftliche Beweislage zeigt klar, dass künstliche Babynahrung einen Grundstein für Übergewicht, Altersdiabetes, Allergien und die daraus folgenden Zivilisationskrankheiten legt. Prof. Dr. med. Melnik, Hautarzt und Allergologe, der an der Universität Osnabrück lehrt, spricht von einem medizinhistorischen Fehler und benennt dafür zwei wesentliche Faktoren.

In der Kinderheilkunde wurde nachgewiesen, dass der zu hohe Eiweißgehalt der künstlichen Säuglingsnahrung zu kindlichem Übergewicht führt. Der kritische Faktor hierfür sei zu schnelles Wachstum, das auch bei der Allergieentwicklung beobachtet wird. In der Körperzelle wird Wachstum durch ein Enzym (mTORC1) gesteuert, das erst vor einigen Jahren als bedeutendste Schaltstelle des Zellwachstums erkannt wurde. Jüngste Forschungsergebnisse zeigen, dass insbesondere Eiweiß und die damit einhergehende Verfügbarkeit von Aminosäuren dieses Enzym aktivieren. Die zu hohe Eiweißzufuhr durch Kuhmilchsäuglingsnahrung beschleunigt damit Zellwachstum, Längenwachstum aber auch vermehrtes Wachstum des Fettgewebes in unnatürlichem Maße.

Des Weiteren untersuchte er die Auswirkungen überhöhter Eiweißzufuhr nach der Geburt auf die Entwicklung des Immunsystems, das bei Allergikern bekanntlich gestört ist. Allergiker weisen einen Mangel sogenannter regulatorischer T-Zellen auf. Bemerkenswerter Weise hemmt eine überhöhte Aktivität des Enzyms mTORC1 die Reifung dieser wichtigen regulatorischen Immunzellen. Dieser Zusammenhang stimmt mit der Beobachtung überein, dass das Stillen von Säuglingen diese vor der Entwicklung von Übergewicht und Allergien schützt und die gesunde Reifung regulatorischer T-Zellen fördert.

Prof. Melnik: „Mit Einführung der künstlichen Säuglingsnahrung hat sich der industrialisierte Mensch der 1930iger Jahre bei noch unzureichenden Vorstellungen über die biologische Funktionen der Milch über die Naturgesetzte der Säugetierevolution hinweggesetzt. Nach fast einem Jahrhundert künstlicher Säuglingsernährung werden die gesundheitlichen Langzeitschäden dieser gravierenden Verhaltensänderung immer offensichtlicher“.

Wie auch bei vielen anderen Gesundheitsfragen ist das wieder ein Zeichen dafür, dass wir in der Medizin den Fokus mehr auf die Bedeutung natürlicher Ernährungs- und Lebensweisen, an die wir genetisch angepasst sind, richten sollten.

Dr. med. Petra Bracht
Kaiser-Friedrich-Promenade 83
61348 Bad Homburg v.d.H.
Telefon: 06172 – 171 05 0

petrabrachtheader


In meiner Vision sehe ich Menschen,

…die wissen, wie sie leben sollten, um gar nicht erst krank zu werden,
…die lernen und erleben, wie sie wieder gesund werden können,
…welche Art zu leben zu welchen Ergebnissen führt,
…die aufgrund dieses Wissens in eigener Verantwortung ihren `inneren Arzt` aktivieren können.?
Die Herausforderung dabei ist es, den Menschen die Informationen zu liefern, die dazu befähigen.
Eine von mir angestrebten Medizin bedient sich aller Wissensressourcen aus Naturheilkunde, Schulmedizin und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, mit einer besonderen Ausbildung zum „Arzt für logische Medizin“.

 

„Ketogene Diät“ gegen Krebs – mehr Schaden als Nutzen?

IMG_2613 - Kopie (2)v. l. Der Forscher Dr. med. Ludwig Manfred Jacob, Ralf Kollinger, die Ernährungsmedizinerin Dr. med. Petra Bracht und der bekannte Schmerztherapeut Roland Liebscher-Bracht zur Buchbesprechung „Dr. Jacobs Weg des genussvollen Verzichts“ im Hause Jacob (22.05.2014) www.drjacobsweg.eu

 

1. Die ursprüngliche ketogene Diät
Die echte ketogene Diät wurde ursprünglich zu Beginn der 1920er Jahre zur Therapie medikamentös schwer einstellbarer Epilepsie in der Pädiatrie entwickelt und ist per definitionem eine isokalorische, fettreiche, proteinnormale und kohlenhydratarme Ernährungsform, die nur unter erfahrener Aufsicht durchgeführt werden sollte (Arends, 2008; DGE, 2001). Bei dieser Diät wird bewusst eine Ketose angestrebt, bei der die Energiegewinnung über Ketonkörper erfolgt. Dies gelingt nur unter strenger Kohlenhydrat- und auch Proteinrestriktion, denn die meisten Aminosäuren sind glukogen und können zur Glukoneogenese genutzt werden.

Eine Ketose entsteht durch eine stark gesteigerte Fettverbrennung, die zur Bildung der drei Ketonkörper Acetoacetat, beta-Hydroxybutyrat und Aceton führt. Die Ketose ist das Ergebnis eines Mangels an verfügbarer Glukose in den Zellen, wie z. B. beim Diabetiker, bei langen Fastenperioden oder beim Verhungern. Fraglich ist damit, ob dies für den Menschen ein wünschenswerter Dauerzustand ist. Als zeitlich streng begrenzte therapeutische Intervention können Ketosen möglicherweise günstige Wirkungen erzielen und treten z. B. bei Fastenkuren auf, die schon seit Jahrtausenden als naturheilkundlicher Therapieansatz gelten. Doch kein Fastenarzt käme wohl auf die Idee, Fastenketosen als physiologischen Dauerzustand einzusetzen. Ketonkörper erzeugen Sauerstoffradikale und sind eine Ursache von Lipidperoxidation (Jain et al., 1998a und b; Jain und McVie, 1999). Diabetiker weisen meistens eine gesteigerte Ketonkörpersynthese auf. Lipidperoxidation und die Erzeugung von Sauerstoffradikalen spielen eine wichtige Rolle bei Gefäßerkrankungen bei Diabetikern (Jain et al., 1998b). Eine Studie von Ivarsson et al. (2011) beschreibt, dass der Ketonkörper beta-Hydroxybutyrat im Muskel zu einer Insulinresistenz führen kann.

v.l. Die Ernährungsmedizinerin Frau Dr. med. Petra Bracht , der Forscher Dr. med. Ludwig Manfred Jacob und Ralf Kollinger

v.l. Die Ernährungsmedizinerin Frau Dr. med. Petra Bracht, der Forscher Dr. med. Ludwig Manfred Jacob und Ralf Kollinger

2. Grundthesen der ketogenen Krebsdiät
Die modernisierten fett- und proteinreichen „ketogenen“ Antikrebs-Diäten beruhen auf den zwei Grundthesen, dass der Kohlenhydratentzug den Blutzucker- und den Insulinspiegel absenkt und damit dem Tumor nachhaltig schadet, weil dieser einen erhöhten Zuckerstoffwechsel hat. Dabei beruft sich die ketogene Diät auf den Nobelpreisträger Otto Warburg und den von ihm entdeckten Warburg-Effekt der aeroben Glykolyse.
Doch kann auch durch eine starke Kohlenhydratreduktion die Verfügbarkeit von Glukose im Blut nicht ausreichend abgesenkt werden. Eine Vielzahl von Daten belegt, dass Tumorzellen Glukosetransporter überexprimieren, die ihre halbmaximale Aktivität bereits im niedrigen Glukosebereich um und unter 2 mmol/l (18 mg/dl) erreichen (GLUT1, GLUT3). Damit reicht die Glukoseabsenkung unter physiologischen Bedingungen nicht aus, um die Glukoseversorgung maligner Zellen zu gefährden (Mellanen et al., 1994; Noguchi et al., 1999; Rudlowski et al., 2003; Palit et al., 2005; Arends, 2008).
Auch wenn Insulin und insulinähnliche Wachstumsfaktoren eine wichtige Rolle in der Krebsentstehung und -ausbreitung spielen, ist ein Ersatz von Kohlenhydraten durch gesättigte Fette und tierisches Protein, wie bei der ketogenen Diät empfohlen, schwerlich der Weg zu einer Insulinbalance und entbehrt einer soliden wissenschaftlichen Grundlage, was im Folgenden beleuchtet werden soll.
Otto Warburg vermutete, dass Krebszellen dadurch entstehen, dass die oxidative Phosphorylierung in der Atmungskette permanent gehemmt und geschädigt wird und die anaerobe Fermentation nicht mehr durch Sauerstoff gehemmt wird (Pasteur-Effekt). Er prägte den Begriff der „aeroben Glykolyse“ (Warburg-Effekt), d. h. der Vergärung von Glukose zu Milchsäure trotz Anwesenheit von Sauerstoff. Tatsächlich ist für viele Krebsarten ein vermehrtes Aufkommen von Milchsäure charakteristisch. Möglicherweise begünstigt auch ein Stoffwechsel mit Insulinresistenz, Hyperinsulinämie und mitochondrialer Zytopathie eine verstärkte aerobe Glykolyse.

Protein-Extremisten Dr. rer. nat. Johannes Coy dem Entdecker des TKTL 1,  hier mit Ralf Kollinger

Protein-Extremisten, der Krebsforscher Dr. rer. nat. Johannes Coy, dem Entdecker des TKTL1, hier mit Ralf Kollinger

Eine wichtige Rolle bei der aeroben Glykolyse und dem damit verbundenen Krebswachstum spielt das von Dr. Johannes Coy entdeckte Gen TKTL1 (transketolase-like-1). Die Aktivierung von TKTL1 in Krebszellen führt zu einer erhöhten Glukoseaufnahme, einer verstärkten Milchsäureproduktion sowie einem maligneren Phänotyp der Krebszellen. Studien zeigen, dass eine erhöhte Expression von TKTL1 mit einer geringeren Überlebensrate, einer erhöhten Anzahl an Metastasen und Rezidiven und einer Resistenz gegenüber Chemo- und Strahlentherapien verbunden ist (z. B. Coy et al., 2005). Die klinische Bedeutung der TKTL1 wird nach wie vor kontrovers diskutiert. Sie gehört wohl wie die Glyoxalase und die Fettsäure-Synthase zu den wichtigen Enzymen des Tumorstoffwechsels, die aber nur in der Gesamtschau gedeutet werden können. Zahlreiche Studien finden sich zum Glyoxalase-Enzymkomplex. Durch diesen Komplex produzieren aggressive Krebsstammzellen große Mengen schwer abbaubarer linksdrehender Milchsäure. Zahlreiche Studien weisen darüber hinaus auf die Bedeutung der LDH5 als einen interessanten Marker für die Milchsäureproduktion fortgeschrittener Tumoren hin (z. B. Danner et al., 2010; Koukourakis et al., 2009).

Der Warburg-Effekt der aeroben Glykolyse tritt zwar in vielen Krebszellen auf, doch wird der Stoffwechsel der Krebszelle nicht ausschließlich von der aeroben Glykolyse bestimmt. In jeder Zelle werden bei der Glykolyse, der Fettsäureoxidation und im Citratzyklus die energiereichen Moleküle NADH+H+ und FADH2 gebildet. Diese besitzen jeweils ein Elektronenpaar mit hohem Übertragungspotential. In der Atmungskette der Mitochondrien findet dann durch diese Elektronen die Reduktion von molekularem Sauerstoff zu Wasser statt, wodurch viel Energie in Form von ATP gebildet wird (oxidative Phosphorylierung).
Bereits Sydney Weinhouse konnte im Jahr 1972 nachweisen, dass der Sauerstoffverbrauch in Tumorzellen entweder genauso hoch oder sogar noch höher ist als in den entsprechenden gesunden Zellen (Weinhouse, 1972). Krebszellen nutzen also den Elektronentransport und die oxidative Phosphorylierung, wofür sie auch Elektronen aus der Fettsäureoxidation verwenden (Bloch-Frankenthal et al., 1965).

Auch Wissenschaftler der Thomas Jefferson University hegen Zweifel an Warburgs zu einseitiger Darstellung, weil sie belegen konnten, dass Krebszellen sich im Prinzip gegenüber Bindegewebszellen wie Parasiten verhalten und diese zur Glykolyse animieren, während sie selbst an der effektiveren oxidativen Phosphorylierung festhalten. Die Krebszellen bringen Bindegewebszellen im Tumorumfeld dazu, ihren Stoffwechsel auf eine erhöhte Glykolyse und Synthese von L-Laktat und Ketonkörpern umzustellen. Diese Nährstoffe nutzen dann die Krebszellen für ihre eigene oxidative Phosphorylierung und den mitochondrialen Stoffwechsel. Die Wissenschaftler nannten diese Entdeckung den „umgekehrten Warburg-Effekt“, weil nicht die Krebszelle selbst eine aerobe Glykolyse aufwies, sondern weil sie ihr Umfeld zu diesem Stoffwechselweg brachte.

Eine Entzündung kann die Tumorprogression und die Streuung von Metastasen buchstäblich „anheizen“, da auch krebsassoziierte Immunzellen glykolytisch erscheinen und auf diese Weise den mitochondrialen Stoffwechsel der Krebszellen „füttern“ (Sotgia et al., 2012).
Der „parasitäre Krebsstoffwechsel“ führt zum Katabolismus des menschlichen Gastorganismus. So wird das Krebswachstum auch durch freie Fettsäuren gefördert, die bei einer Lipolyse im Wirtsgewebe produziert werden. Diese nutzen die Krebszellen bei der beta-Oxidation in ihren Mitochondrien. Abbauprodukte des Stromas (Laktat, Ketonkörper, Glutamin, freie Fettsäuren) agieren als hochenergetische Onkometaboliten und fördern auf diese Weise das Krebswachstum. Die Entwicklung einer krebsassoziierten Kachexie kann also über den Katabolismus des Wirtsgewebes (Autophagie, Mitophagie, Lipolyse) erklärt werden (Martinez-Outschoorn et al., 2011a).
Diese kurzen Ausführungen sollen demonstrieren, dass einfache Erklärungsmodelle zwar populär und einleuchtend sind, aber der Komplexität der Tumorbiologie nicht gerecht werden und nur in der Theorie, aber nicht im klinischen Langzeiteinsatz Erfolge zeitigen.

3. Proteine und Aminosäuren
Die echte ketogene Diät wird in der Neurologie aus verständlichen Gründen seit der Erfindung wirkungsvoller Pharmaka nur noch selten angewendet. Die neue Form der ketogenen Diät in der alternativen Krebstherapie enthält nun zusätzlich eine besonders hohe Menge an Protein (1,4 g/kg Körpergewicht), welches zumeist tierischen Ursprungs ist. Dazu kommen sehr große Mengen Fett (mindestens 2,5 g Fett/kg Körpergewicht, mindestens jedoch 175 g = 1575 kcal aus Fett für jeden Krebskranken laut Kämmerer et al., 2012), das auch hauptsächlich aus tierischen Lebensmitteln stammt. Daher verdient die Diät korrekterweise die Bezeichnung „Fett-Tierprotein-Diät“, denn der Proteinanteil liegt weit über dem der ursprünglichen ketogenen Diät zur Epilepsietherapie sowie weit über dem menschlichen Bedarf und den seriösen Empfehlungen der Ernährungs­wissen­schaft.

Laut DGE (2012) liegt die empfohlene Proteinzufuhr bei 0,8 g/kg Körpergewicht und Tag; das entspricht 56 g bei einer 70 kg schweren Person. Auch der neueste europäische Referenzwert für die Proteinzufuhr, der von der Europäischen Behörde für Lebensmittel­sicher­heit (EFSA) festgelegt wurde, liegt für Erwachsene bei 0,83 g/kg Körpergewicht. Hier ist bereits ein deutlicher Sicherheitsaufschlag einberechnet. Der tatsächliche durchschnittliche Bedarf liegt laut EFSA bei täglich 0,66 g/kg Körpergewicht (EFSA, 2012a).

Die durchschnittliche Zufuhr in Deutschland liegt jedoch bei 74 g pro Tag. Laut der NVS II (MRI, 2008a) liegt die Proteinzufuhr von nur 11 % der Männer und 15 % der Frauen in Deutschland unter den Empfehlungen. Im Durchschnitt sind die Deutschen mit einer Aufnahmemenge von 140 % der Proteinzufuhrempfehlungen überversorgt. Die Hauptquelle ist tierisches Protein (Fleisch, Wurst, Käse, Milch).

Schon Otto Warburg bemerkte 1931, dass Krebszellen in einem stickstoffhaltigen Medium viel Ammoniak freisetzen (Warburg et al., 1931). Diese Beobachtung erklärt sich durch …

Die gesamte Übersichtsarbeit zum Artikel finden Sie hier: „Ketogene Diät“ gegen Krebs – mehr Schaden als Nutzen? Buchbesprechung Dr. Jacobs Weg des genussvollen Verzichts

Leseprobe:Fachbuch_Dr Jacobs Weg

 

Aldehyde: Reaktivität und Resonanz der Ketone – Das letzte Wort hat Dr. med. habil. Gerhard Ohlenschläger

Dr. med. habil Gerhard Ohlenschläger und der immer wieder mahnende Zeigefinger

Dr. med. habil. Gerhard Ohlenschläger und der immer wieder mahnende Zeigefinger

…in Memoriam

Hier bitte anklicken:
Aldehyde: Reaktivität und Resonanz der Ketone

Aldehyde – aktivierte Sauerstoffstufen – Radikale – Oxidativer Stress – Pathobiochemische Probleme komplexer lebender Systeme

 


Meine sehr geehrte Damen und Herren,
bleibt demütig, die Mahnung mit erhobenen Zeigefinger:
Das letzte Wort sei dem Spiritus Rector gestattet.
„Gott hab ihn selig“ In Gedenken an
Dr. med. Gerhard Ohlenschläger

Ein mir bekannter Forscher schreibt zu Dr. Gerhard Ohlenschläger,

Lieber Ralf,

ein dickes Dankeschön für den spannenden Austausch und die anregenden Diskussionen. Schon jetzt freue ich mich riesig auf das Treffen. Die Arbeit von Dr. Gerhard Ohlenschläger und hier sein bereits 1991 verfasster Beitrag zu Aldehyde: Reaktivität und Resonanz der Ketone. Die Aktualität ist gegeben und Gerhard liefert eine seröse und solide Basis mit wissenschaftlicher Grundlage zu den neuen Ansätzen.
Diese Verankerung in Wissenschaft und Forschung scheint mir ganz wichtig wesentlich und zwingend notwendig zu sein für die gewünschte Neubesinnung auf den Gebieten der nichlinearen Biophysik und Biochemie mit der Biophotonik für eine erfolgreichere Naturheilkunde und Praxis.

Es geht hier – wie Gerhard wohl sagen würde – um nicht weniger als die Ideen und Konzepte hinter den Therapien. Dies wurde bisher nur kurz angesprochen, kann aber vielleicht auf dem Consilium nun selbst noch stärker bearbeitet werden: Energie/Elektronen/Protonendichte, Reaktivität, Resonanz, Biophotonen. Sicher alles brisante und durchaus praxisrelevante Aspekte, die ganz entscheidend Wirksamkeit und Sicherheit jeder Therapie bestimmen. Substanz und Sein – nicht aber Schein – darum ging es Gerhard zeitlebens und dies hat er immer wieder brillant geliefert.

Ebenwürdige Gesprächspartner auf höchstem Niveau. Dr. med. habil. Gerhard Ohlenschläger und Dr. med. Heinrich Kremer

Ebenwürdige Gesprächspartner auf höchstem Niveau. Dr. med. habil. Gerhard Ohlenschläger und Dr. med. Heinrich Kremer; Organische Chemie und Quantenmechanik, Elektronen, Protonendichte und Biophotonen sind das ewige Thema zwischen diesen beiden Ausnahmewissenschaftlern

Zu kurz gekommen in den Diskussion bisher ist das Thema Cellsymbiose-Therapie KONTRA. Wo bleibt das KONTRA? Und vor allem die Frage: KETONE – gut und nützlich oder doch am Ende nur gefährlich und unwirksam? Richtig ist Dein Einwand: Wer sagt uns denn, dass Krebszellen nicht auch Ketone verstoffwechseln können? Und selbst wenn nicht, wer garantiert denn, dass die Ketone nicht in den normalen Zellen wieder zu Glucose verstoffwechselt werden, das dann den Krebszellen als Energiequelle zur Verfügung steht, während die anderen Zellen hungern?

Dennoch liefern die vielfältigen und hochwertigen Beiträge ein ausreichendes Fundament für konstruktive Diskussionen auf dem Consilium. Ich bin daher sehr gespannt, ob sich die doch sehr divergenten Therapien irgendwie zusammenführen lassen oder zumindest gründlich ausgeleuchtet werden können. Dies ist meine Erwartung an den Abend. Dann können wir die noch offenen Fragen behandeln und hoffentlich alle zusammen gemeinsam im kritischen Dialog erste Antworten finden.

Herzlichen Dank für die sehr wichtigen Kontakte, unsere Gespäche und die Gelegenheit, neue Strategien in den Beiträgen der Kolleginnen und Kollegen kennenlernen zu können. Ganz bestimmt ist der Spannungsbogen von quantenmechanischen Betrachtungen zur Praxis beeindruckend.

Neu denken und somit Begeistern und Bewegen – das scheint nun möglich und machbar in Rückbesinnung auf den Ursprung in Verbindung mit den neuen Strategien – ich freue mich darauf und grüße Dich herzlich mit all meiner Dankbarkeit Dein Burkhard.

DAS LETZTE WORT HAT DRHier bitte anklicken:

Aldehyde: Reaktivität und Resonanz der Ketone

und hier geht es zur Seite von:

Dr. med. habil  Gerhard Ohlenschläger, ein Gründungsvater des Frankfurter Consilium