Prostatakarzinom und Chlorophyll, therapeutische Erfolge beim Prostatakarzinom – eine Pilotstudie – Prof. Priv.-Doz. Dr. med. univ. R. Herwig, MMBA Präsident der Österreichischen andrologischen Gesellschaft, Prof. Mag. Dr. rer.nat. Joachim Greilberger, Institut für Physiologische Chemie der Med. Universität Graz, Institut für Laborwissenschaften et.al.

Ralf Kollinger, das Frankfurter Consilium, die C3M  und Prof. Dr med. univ. Dr. hc. Ralf Herwig und Prof. Mag. Dr. rer.nat. Joachim Greilberger

Ralf Kollinger, das Frankfurter Consilium, Prof. Dr med. univ. Dr. hc. Ralf Herwig und Prof. Mag. Dr. rer.nat. Joachim Greilberger

Im Falle des Prostatakarzinoms wird in der neueren Literatur der schädliche Effekt von Gewebe-NO und Malondialdehyd sowie oxidativer Stress durch freie Sauerstoffradikale als möglicher Auslöser genannt. Zusätzlich deuten aktuelle Forschungsergebnisse darauf hin, dass oxidativer Stress eindeutig mit Tumorprogression, Tumorstadium und zytologischer Differenzierung einhergeht. Gleichzeitig zeigen neuere Berichte, dass Chlorophyll in der Lage ist, sowohl den Effekt von oxidativem Stress, als auch den durch oxidativen Stress ausgelösten Zelltod (Apoptose) und Immunsuppression zu antizipieren. Aus diesem Grunde haben wir in einer Pilotstudie den Effekt von Chlorophyll auf klinische und laborchemische Parameter bei Patienten mit metastasiertem austherapiertem Prostatakarzinom und bei chronischer Prostatitis untersucht. Die Gabe von Chlorophyll führt sowohl klinisch als auch laborchemisch zu einer deutlichen Verbesserung bei Patienten mit Prostatakarzinom. Die nebenwirkungsfreie Anwendung macht eine Supplementierung mit Chlorophyll unbedenklich. Die derzeitigen Ergebnisse sind Resultate aus einer Pilotstudie, die wegen der limitierten Patientenzahl in ihrer Aussage sehr eingeschränkt ist.

Prostatakarzinom und Chlorophyll, therapeutische Erfolge beim Prostatakarzinom – eine Pilotstudie Prof. Dr. Ralf Herwig