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Ganzheitliche Herzheilkunde

Neue Wege in der Kardiologie Individuelles Volumenmanagement statt pauschalen Medikamenteneinnahmen.
Herz Ganzheitliche HerzheilkundeDas Verständnis der Zusammenhänge zwischen Herz, Blutvolumen und vegeta- tivem Stress ist Voraussetzung für erfolg- reiche, naturgemäße und sanfte Therapien bei Bluthochdruck, Herzerkrankungen und nächtlichen Herzbeschwerden  Herz-Kreis-lauferkrankungen sind mit Abstand die häufigste Todesursache in den Industrie-staaten, mit jährlich steigender Tendenz. Entgegen der verbreiteten Meinung sind davon 10% mehr Frauen als Männer betroffen. In der Schulmedizin werden im Sinne einer „evidence-based medicine“ die aus großangelegten Studien gewonnenen Erkenntnisse als Behandlungsrichtlinien übernommen. Dies führt in der Praxis leider dazu, dass dem Patienten aufgrund seiner Diagnose ausschließlich das zurzeit übliche Behandlungsschema mit Medikamenten verordnet wird. Im Zuge der Sparmaßnahmen der Krankenkassen haben die Ärzte auch gar keine Möglichkeiten mehr, längere Beratungen abzurechnen. Dadurch bleibt meist keine Zeit, den Menschen ihre Beschwerden schildern zu lassen, geschweige denn darauf einzugehen und praktische Hinweise zu vermitteln, was die Patienten selbst zu ihrer Linderung und Heilung beitragen könnten. Denn durch das Verständnis der Zusammenhänge könnte jeder Mensch in verschiedensten Lebenslagen bewusst seine Gesundheit positiv beeinflussen. Diese Hilfe zur Selbsthilfe wird jedoch nicht an der Uni gelehrt, und schon gar nicht auf kardiologischen Kongressen oder Fortbildungen. Diese sind nämlich alle von der Pharmaindustrie finanziert, inhaltlich geht es darin nur um neue Studien und neue Medikamente. Wo bleibt bitte die Individualität und Ganzheitlichkeit? Dabei bestehen in kaum einem anderen Bereich der Medizin derart umfangreiche Verbindungen zwischen verschiedenen Organsystemen wie in der Kardiologie. Einflüsse haben Herz, Lunge, Nieren, Hormonsystem (insbesondere Schilddrüse, Nebennieren, Hypophyse), Blutgefäße, Blutsystem (Knochenmark, Serumeiweiß), Vegetativum, Psyche, Stress, Säure-Basen-Haushalt, Stoffwechsel und Zell-Energiehaushalt, vererbte Faktoren, Konstitution, Ernährung (Vitamine, Eisen, Kalium, Magnesium), Lebensstil, Gewohnheiten usw. Eine ganzheitliche Medizin sollte all diese Faktoren mit einbeziehen, jedoch gibt es bislang nur selten Überlegungen und wirkliche Erkenntnisse über diese Zusammenhänge, geschweige denn deren Umsetzung in möglichst natürliche und biologische Therapien.

Hier geht weiter zum gesamten Bericht von Dr. med. Rainer Wyslich, Mitglied des Frankfurter Consilium und Teilnehmer des Kollinger Telegramm